Kräne

Im Mittelalter wurden Kräne verwendet, mit einem Tretrad für 1-2 Personen als  „Antrieb“. Die Kräne wurden aufgrund des auftretenden Gewichts nicht auf hohen Gerüsten oder den dünnen Mauern gotischer Kirchen platziert, sondern in der ersten Bauphase auf dem Boden und später „Etagenweise“ immer weiter versetzt. 

Zitat [5a] :“Auf diese Weise „wuchs“ und „wanderte“ der Kran mit dem Gebäude, so dass heutzutage alle vorhandenen mittelalterlichen Baukräne in England sich in Kirchtürmen oberhalb der Gewölbe und unterhalb des Dachs befinden, wo sie nach Abschluss der Bauarbeiten blieben, um Materialien für Reparaturen emporzuheben“

 

Prinzipalbogenkonstruktion

Ein wesentlicher Gedanke der neuen (gotischen) Bauweise war die Steigerung der Effizienz: So wurde mit Hilfe des Prinzipalbogenkonzeptes ermöglicht, dass die Steine im „Vorlauf“ produziert werden konnten. Man versuchte, möglichst viele kreisförmige Verläufe mit dem gleichen Radius zu verwenden, so dass die damaligen Steinmetze mit wenigen auf den Boden aufgemalten Skizzen die Steine frühzeitig anpassen konnte. Auf diese Weise konnten für den Kirchenbau ungeeignete Umstände wie der Winter trotzdem zur Produktion von Baumaterial dienen. In der Romanik wurden die Steine mehr oder weniger angepasst und gleich verwendet.